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PluckCMS 4.7.10 Sicherheitslücke: Unbeschränkter Datei-Upload ermöglicht RCE-Risiken

2 Min. LesezeitQuelle: Exploit Database

Sicherheitsforscher entdecken eine kritische Schwachstelle in PluckCMS 4.7.10, die durch unbeschränkten Datei-Upload Remote Code Execution (RCE) ermöglicht. Erfahren Sie, wie Sie Ihr System schützen.

PluckCMS 4.7.10 anfällig für unbeschränkten Datei-Upload mit RCE-Risiko

Sicherheitsforscher haben eine kritische Schwachstelle in PluckCMS 4.7.10 identifiziert, die Angreifern die Ausnutzung einer unbeschränkten Datei-Upload-Lücke ermöglicht. Dies kann zu Remote Code Execution (RCE) führen. Die Schwachstelle wurde über Exploit-DB offengelegt und stellt ein erhebliches Risiko für Websites dar, die das betroffene Content-Management-System (CMS) nutzen.

Technische Details

Die Schwachstelle resultiert aus unzureichender Dateityp-Validierung in PluckCMS 4.7.10. Dies ermöglicht Angreifern das Hochladen schädlicher Dateien – wie etwa PHP-Skripts – ohne Einschränkungen. Sobald diese Dateien hochgeladen sind, können sie auf dem Server ausgeführt werden, was Angreifern die vollständige Kontrolle über das kompromittierte System gewährt. Die Lücke erfordert keine Authentifizierung, was ihre Schwere und das Potenzial für weitreichende Ausnutzung verstärkt.

Wichtige technische Aspekte umfassen:

  • Betroffene Software: PluckCMS 4.7.10
  • Schwachstellentyp: Unbeschränkter Datei-Upload (CWE-434)
  • Exploit-Vektor: Remote, ohne Authentifizierung
  • Auswirkung: Remote Code Execution (RCE), vollständige Systemkompromittierung
  • Verfügbarkeit des Exploits: Öffentlich offengelegt via Exploit-DB (ID: 52448)

Auswirkungenanalyse

Die Schwachstelle durch unbeschränkten Datei-Upload in PluckCMS 4.7.10 setzt Websites mehreren Risiken aus, darunter:

  • Remote Code Execution (RCE): Angreifer können beliebigen Code auf dem Server ausführen, was zu Datendiebstahl, Defacement oder weiterer lateraler Bewegung führen kann.
  • Unautorisierter Zugriff: Böswillige Akteure können administrative Privilegien erlangen, sensible Daten kompromittieren oder zusätzliche Payloads (z. B. Ransomware, Backdoors) einsetzen.
  • Reputationsschaden: Erfolgreiche Ausnutzung kann zu Website-Defacement führen, was das Vertrauen der Nutzer und die Glaubwürdigkeit der Marke untergräbt.

Aufgrund der öffentlichen Verfügbarkeit des Exploits wird Sicherheitsteams empfohlen, dieses Problem als hohe Priorität zu behandeln, insbesondere für Organisationen, die PluckCMS für das Web-Content-Management einsetzen.

Empfehlungen

  1. Sofortiges Patchen: Aktualisieren Sie auf die neueste Version von PluckCMS (falls verfügbar) oder wenden Sie vom Hersteller bereitgestellte Patches an, um die Schwachstelle zu beheben.
  2. Einschränkungen für Datei-Uploads: Implementieren Sie strenge Dateityp-Validierung und Whitelisting für alle Upload-Funktionen, um die Ausführung schädlicher Dateien zu verhindern.
  3. Netzwerksegmentierung: Isolieren Sie PluckCMS-Instanzen von kritischen internen Systemen, um die Auswirkungen potenzieller Angriffe zu begrenzen.
  4. Überwachung und Erkennung: Setzen Sie Intrusion-Detection-Systeme (IDS) ein, um ungewöhnliche Datei-Uploads oder Ausführungsversuche zu überwachen.
  5. Incident-Response-Planung: Bereiten Sie sich auf mögliche Sicherheitsverletzungen vor, indem Sie Incident-Response-Protokolle überprüfen und aktualisieren, einschließlich Maßnahmen zur Eindämmung und Wiederherstellung.

Sicherheitsteams sollten dieser Schwachstelle aufgrund ihrer geringen Angriffskomplexität und hohen Auswirkung Priorität einräumen, insbesondere in Umgebungen, in denen PluckCMS ohne zusätzliche Sicherheitskontrollen eingesetzt wird.

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