Exploits

Kritische Remote-Code-Execution-Schwachstelle in Pluck CMS 4.7.7-dev2 (CVE ausstehend)

2 Min. LesezeitQuelle: Exploit Database

Sicherheitsforscher entdecken eine kritische RCE-Schwachstelle in Pluck CMS 4.7.7-dev2. Unauthentifizierte Angreifer können beliebigen PHP-Code ausführen. Sofortmaßnahmen empfohlen.

Unauthentifizierte Remote-Code-Execution-Schwachstelle in Pluck CMS 4.7.7-dev2 entdeckt

Sicherheitsforscher haben eine kritische Remote-Code-Execution-(RCE)-Schwachstelle in Pluck CMS 4.7.7-dev2, einem leichtgewichtigen Content-Management-System, identifiziert. Die Schwachstelle, die über die Exploit Database (EDB-ID 52460) offengelegt wurde, ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, beliebigen PHP-Code auf verwundbaren Systemen auszuführen. Dies könnte zu einer vollständigen Kompromittierung des Systems führen.

Technische Details

Die Schwachstelle resultiert aus einer unzureichenden Eingabevalidierung in der Kernfunktionalität von Pluck CMS. Dies ermöglicht Angreifern, durch manipulierte HTTP-Anfragen schädlichen PHP-Code einzuschleusen. Obwohl zum Zeitpunkt der Offenlegung noch keine CVE-ID vergeben wurde, ist der Exploit bereits in Form eines Proof-of-Concept (PoC) öffentlich zugänglich, was das Risiko aktiver Ausnutzung erhöht.

Wesentliche technische Aspekte umfassen:

  • Betroffene Version: Pluck CMS 4.7.7-dev2 (Entwicklungsversion)
  • Angriffsvektor: Unauthentifizierte Remote-Ausnutzung über Webanfragen
  • Auswirkung: Beliebige PHP-Code-Ausführung mit den Rechten des Webservers
  • Verfügbarkeit des Exploits: Öffentlich zugänglich über die Exploit Database (EDB-ID 52460)

Auswirkungen

Eine erfolgreiche Ausnutzung dieser Schwachstelle könnte es Angreifern ermöglichen:

  • Beliebige Befehle auf dem zugrundeliegenden Server auszuführen
  • Dauerhaften Zugriff auf das kompromittierte System zu erlangen
  • Sensible Daten zu exfiltrieren oder zusätzliche Malware einzusetzen
  • Sich lateral in andere Systeme innerhalb des Netzwerks zu bewegen

Angesichts der öffentlichen Verfügbarkeit des Exploits und der fehlenden Authentifizierungsanforderungen besteht für Organisationen, die Pluck CMS 4.7.7-dev2 einsetzen, ein unmittelbares Risiko gezielter Angriffe. Die Nutzung der Entwicklungsversion in Produktionsumgebungen verschärft die Bedrohungslage zusätzlich.

Empfehlungen

Sicherheitsteams wird empfohlen, folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  1. Sofortmaßnahmen: Deaktivieren oder Zugriff auf Instanzen von Pluck CMS 4.7.7-dev2 einschränken, bis ein Patch verfügbar ist.
  2. Überwachung: Netzwerk- und Endpunktüberwachung einrichten, um Ausnutzungsversuche zu erkennen, z. B. ungewöhnliche PHP-Ausführungsmuster oder verdächtige HTTP-Anfragen.
  3. Upgrade-Pfad: Migration zu einer stabilen, gepatchten Version von Pluck CMS oder einem alternativen CMS mit aktivem Sicherheits-Support in Betracht ziehen.
  4. Incident Response: Vorbereitung auf mögliche Kompromittierungen durch Überprüfung von Protokollen auf Anzeichen unautorisierten Zugriffs oder Code-Ausführung.

Der Hersteller hat bisher keinen offiziellen Patch veröffentlicht. Organisationen werden aufgefordert, die Pluck CMS GitHub-Repository oder offizielle Kanäle auf Updates zu überwachen.

Teilen

TwitterLinkedIn