ExploitsNiedrig

Flowise 3.0.4: Kritische Schwachstelle ermöglicht Remote Code Execution (RCE)

2 Min. LesezeitQuelle: Exploit Database

Sicherheitsforscher entdecken eine schwere RCE-Schwachstelle in Flowise 3.0.4. Unauthentifizierte Angreifer können beliebigen Code ausführen. Jetzt patchen!

Kritische RCE-Schwachstelle in Flowise 3.0.4 entdeckt

Sicherheitsforscher haben eine schwere Remote-Code-Execution-(RCE)-Schwachstelle in Flowise 3.0.4 identifiziert, einem Open-Source-Tool mit Low-Code-Ansatz für die Entwicklung von Anwendungen mit großen Sprachmodellen (LLM). Die Sicherheitslücke, die unter CVE-2024-XXXX (noch in Zuweisung) geführt wird, ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifern, beliebigen Code auf verwundbaren Systemen auszuführen. Dies stellt ein erhebliches Risiko für Organisationen dar, die die Software einsetzen.

Technische Details

Die Schwachstelle resultiert aus einer unzureichenden Eingabevalidierung in den API-Endpunkten von Flowise. Dies ermöglicht Angreifern das Einschleusen schädlicher Payloads. Ein Exploit-Code (Exploit-DB-ID: 52440) wurde veröffentlicht, der zeigt, wie nicht authentifizierte Benutzer durch das Senden manipulierter HTTP-Anfragen RCE auslösen können. Betroffen sind Flowise-Versionen bis einschließlich 3.0.4, wobei keine bekannten Abhilfemaßnahmen außer einem Upgrade existieren.

Wesentliche technische Aspekte:

  • Angriffsvektor: Nicht authentifizierte Remote-Ausnutzung durch API-Missbrauch
  • Auswirkung: Vollständige Systemkompromittierung, einschließlich Datendiebstahl oder lateraler Bewegung
  • Verfügbarkeit des Exploits: Öffentlicher Proof-of-Concept-(PoC)-Code veröffentlicht
  • Betroffene Komponente: Flowise-API-Server (Standardport: 3000)

Auswirkungsanalyse

Organisationen, die Flowise 3.0.4 für LLM-Workflows nutzen, sind erheblichen Risiken ausgesetzt, darunter:

  • Unautorisierter Systemzugriff: Angreifer können die Kontrolle über den Host-Rechner erlangen
  • Datenlecks: Sensible LLM-Trainingsdaten oder proprietäre Workflows könnten exfiltriert werden
  • Lieferkettenangriffe: Kompromittierte Flowise-Instanzen könnten als Einfallstor für weitere Netzwerkeinbrüche dienen

Die öffentliche Verfügbarkeit des Exploit-Codes erhöht die Dringlichkeit, da Cyberkriminelle die Schwachstelle möglicherweise ausnutzen, bevor Patches angewendet werden.

Empfehlungen

  1. Sofortmaßnahme: Aktualisieren Sie auf die neueste Flowise-Version (falls verfügbar) oder wenden Sie herstellerspezifische Patches an.
  2. Netzwerksegmentierung: Isolieren Sie Flowise-Instanzen von kritischen internen Systemen, bis die Schwachstelle behoben ist.
  3. Überwachung: Setzen Sie Intrusion-Detection-Systeme (IDS) ein, um Exploit-Versuche auf Port 3000 zu erkennen.
  4. Zugriffskontrollen: Beschränken Sie den API-Zugriff auf vertrauenswürdige IPs und erzwingen Sie Authentifizierungsanforderungen.

Sicherheitsteams sollten diese Schwachstelle aufgrund ihrer geringen Angriffskomplexität und hohen Auswirkung priorisieren. Folgen Sie den offiziellen Sicherheitshinweisen von Flowise für Updates zu Patches und Maßnahmen zur Schadensbegrenzung.

Teilen

TwitterLinkedIn