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Kritische Pfad-Traversierungs-Schwachstelle in esm-dev v136 entdeckt (CVE ausstehend)

2 Min. LesezeitQuelle: Exploit Database

Sicherheitsforscher enthüllen eine kritische Pfad-Traversierungslücke in esm-dev v136, die Angreifern Zugriff auf sensible Dateien ermöglicht. Exploit-Code öffentlich verfügbar.

Kritische Pfad-Traversierungs-Schwachstelle in esm-dev v136 identifiziert

Sicherheitsforscher haben eine Pfad-Traversierungs-Schwachstelle in esm-dev Version 136 entdeckt, die es Angreifern ermöglichen könnte, auf sensible Dateien außerhalb der vorgesehenen Verzeichnisstruktur zuzugreifen. Die Lücke, veröffentlicht auf der Exploit Database (EDB-ID: 52461), ist zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch ungepatcht.

Technische Details

Die Schwachstelle resultiert aus einer unzureichenden Eingabevalidierung in den Dateiverarbeitungsmechanismen von esm-dev. Angreifer können diese Lücke ausnutzen, indem sie manipulierte Pfadsequenzen (z. B. ../-Traversierung) erstellen, um Sicherheitsbeschränkungen zu umgehen und beliebige Dateien auf dem Hostsystem auszulesen. Obwohl noch keine CVE-ID vergeben wurde, ist der Exploit-Code öffentlich zugänglich, was das Risiko einer aktiven Ausnutzung erhöht.

Wichtige technische Aspekte:

  • Betroffene Software: esm-dev v136
  • Schwachstellentyp: Pfad-Traversierung (OWASP A01:2021 – Broken Access Control)
  • Exploit-Vektor: Remote (falls die Anwendung unsicheren Eingaben ausgesetzt ist)
  • Auswirkung: Unautorisierte Offenlegung von Dateien, potenzieller Diebstahl von Anmeldedaten oder weitere Rechteausweitung

Auswirkungen

Bei erfolgreicher Ausnutzung könnte diese Schwachstelle zu Folgendem führen:

  • Offenlegung sensibler Konfigurationsdateien (z. B. .env, config.json)
  • Verlust von Systemanmeldedaten oder API-Schlüsseln
  • Kompromittierung benachbarter Dienste, falls die Anwendung mit erweiterten Rechten läuft

Die öffentliche Verfügbarkeit des Exploits (EDB-ID: 52461) unterstreicht die Dringlichkeit für Organisationen, die esm-dev v136 nutzen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Empfehlungen

  1. Sofortmaßnahmen:

    • Beschränken Sie den Zugriff auf esm-dev-Instanzen auf vertrauenswürdige Netzwerke.
    • Überwachen Sie Protokolle auf verdächtige Pfad-Traversierungsversuche (z. B. ../-Sequenzen).
  2. Workarounds:

    • Implementieren Sie eine strikte Eingabevalidierung, um Pfad-Traversierungszeichen zu blockieren.
    • Nutzen Sie eine Web Application Firewall (WAF), um bösartige Anfragen zu filtern.
  3. Langfristige Lösung:

    • Warten Sie auf einen Patch der esm-dev-Entwickler und wenden Sie diesen umgehend an.
    • Erwägen Sie die Migration zu einer alternativen Lösung, falls Sicherheitsupdates verzögert werden.

Sicherheitsteams wird empfohlen, diese Schwachstelle im Auge zu behalten, bis eine CVE-ID vergeben wird, und die Behebung prioritär zu behandeln.

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