Kritische Directory-Traversal-Schwachstelle in aiohttp 3.9.1 entdeckt (CVE ausstehend)
Sicherheitsforscher enthüllen eine kritische Directory-Traversal-Lücke in aiohttp 3.9.1. Ein PoC-Exploit ist öffentlich verfügbar – betroffene Systeme sollten sofort gepatcht werden.
aiohttp 3.9.1 von Directory-Traversal-Exploit betroffen (PoC veröffentlicht)
Sicherheitsforscher haben eine kritische Directory-Traversal-Schwachstelle in aiohttp 3.9.1 entdeckt, einem beliebten asynchronen HTTP-Client/Server-Framework für Python. Ein Proof-of-Concept (PoC)-Exploit wurde veröffentlicht, der zeigt, wie Angreifer die Lücke ausnutzen können, um auf sensible Dateien außerhalb der vorgesehenen Verzeichnisstruktur zuzugreifen.
Technische Details
Die Schwachstelle, die in aiohttp Version 3.9.1 identifiziert wurde, ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifern, Directory-Traversal-Angriffe über speziell manipulierte HTTP-Anfragen durchzuführen. Obwohl zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine CVE-ID vergeben wurde, verdeutlicht der Exploit (veröffentlicht auf Exploit-DB unter ID 52474) das Risiko einer unautorisierten Offenlegung von Dateien.
Wichtige technische Aspekte:
- Betroffene Software: aiohttp 3.9.1 (Python-Async-HTTP-Framework)
- Angriffsvektor: Bösartige HTTP-Anfragen mit Pfad-Traversal-Sequenzen (z. B.
../) - Auswirkung: Willkürlicher Dateizugriff auf verwundbaren Servern
- Exploit-Verfügbarkeit: Öffentlicher PoC auf Exploit-DB veröffentlicht
Auswirkungsanalyse
Organisationen, die aiohttp 3.9.1 im Servermodus betreiben, laufen Gefahr, sensible Dateien wie Konfigurationsdateien, Anmeldedaten oder andere kritische Daten offenzulegen. Die Schwachstelle kann remote und ohne Authentifizierung ausgenutzt werden, was sie zu einem Hochrisiko-Problem für betroffene Installationen macht.
Aufgrund der öffentlichen Verfügbarkeit des PoC sollten Sicherheitsteams von einer möglichen aktiven Ausnutzung ausgehen. Eine sofortige Patchung oder die Umsetzung von Gegenmaßnahmen wird dringend empfohlen.
Empfehlungen
- Sofort aktualisieren: Beobachten Sie das aiohttp-Projekt auf offizielle Patches und wenden Sie diese umgehend an.
- Temporäre Gegenmaßnahmen:
- Beschränken Sie den Zugriff auf aiohttp-Server hinter Firewalls oder VPNs.
- Implementieren Sie Eingabevalidierung, um Pfad-Traversal-Sequenzen zu blockieren.
- Deaktivieren Sie die Verzeichnisauflistung, falls nicht benötigt.
- Überwachung auf Ausnutzung: Prüfen Sie Serverprotokolle auf verdächtige Anfragen mit
../oder anderen Traversal-Mustern.
Weitere Details finden Sie im ursprünglichen PoC auf Exploit-DB.
Dies ist eine sich entwickelnde Situation. Aktualisierungen folgen, sobald weitere Informationen verfügbar sind.