CERT-HinweiseNiedrig

Kritische DoS-Schwachstelle in RISS SRL MOMA Seismischer Station entdeckt (ICSA-26-034-03)

2 Min. LesezeitQuelle: CISA Cybersecurity Advisories

CISA warnt vor einer hochriskanten DoS-Schwachstelle in der RISS SRL MOMA Seismischen Station, die unautorisierte Angriffe auf kritische Überwachungssysteme ermöglicht.

Kritische DoS-Schwachstelle in der RISS SRL MOMA Seismischen Station

Die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der RISS SRL MOMA Seismischen Station veröffentlicht, die es nicht authentifizierten Angreifern ermöglichen könnte, einen Denial-of-Service (DoS)-Zustand auszulösen. Die Schwachstelle, unter der Kennung ICSA-26-034-03 geführt, betrifft Operational Technology (OT)-Umgebungen, die auf seismische Überwachungssysteme angewiesen sind.

Technische Details

Die Schwachstelle betrifft die folgenden Versionen der MOMA Seismic Station-Software:

  • MOMA Seis (konkrete Versionen wurden im Advisory nicht genannt)

Für eine erfolgreiche Ausnutzung ist keine Authentifizierung erforderlich, sodass entfernte Angreifer seismische Überwachungsoperationen stören können. Obwohl CISA keine vollständigen technischen Details veröffentlicht hat, deutet das Advisory darauf hin, dass die Schwachstelle auf fehlerhafte Eingabevalidierung oder Ressourcenverwaltung in der betroffenen Software zurückzuführen sein könnte.

Für eine detaillierte technische Analyse sei auf das CSAF (Common Security Advisory Framework)-Dokument verwiesen.

Auswirkungsanalyse

Seismische Überwachungsstationen sind entscheidend für Erdbebenerkennung, Frühwarnsysteme und industrielle Sicherheit in Branchen wie Energie, Verkehr und zivile Infrastruktur. Ein DoS-Angriff könnte:

  • Echtzeitüberwachung deaktivieren, was zu Verzögerungen bei Notfallmaßnahmen führt.
  • Automatisierte Sicherheitsprotokolle stören, wodurch das Risiko in erdbebengefährdeten Regionen steigt.
  • Industrielle Steuerungssysteme (ICS) beeinträchtigen, die mit seismischen Daten integriert sind.

Angesichts der möglichen Folgen sollten Organisationen, die betroffene Versionen nutzen, die Behebung priorisieren, um Betriebsstörungen zu vermeiden.

Empfehlungen

CISA rät Betreibern und Besitzern der Systeme:

  1. Herstellerpatches so schnell wie möglich anzuwenden, sobald diese verfügbar sind.
  2. Seismische Überwachungssysteme von nicht vertrauenswürdigen Netzwerken zu isolieren, wo möglich.
  3. Netzwerkverkehr auf ungewöhnliche Aktivitäten zu überwachen, die auf MOMA Seismic Station-Geräte abzielen.
  4. CISAs Advisory auf Aktualisierungen zu prüfen: ICSA-26-034-03.

Für weitere Unterstützung kann das CSAF-Dokument konsultiert oder der Support von RISS SRL kontaktiert werden.

Teilen

TwitterLinkedIn