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RapidFort sichert 42 Mio. USD für die Automatisierung der Softwaresupply-Chain-Sicherheit

2 Min. LesezeitQuelle: SecurityWeek

Das Cybersicherheits-Startup RapidFort erhält 42 Mio. USD, um die Automatisierung der Softwaresupply-Chain-Sicherheit zu beschleunigen und DevSecOps-Risiken zu minimieren.

RapidFort erhält 42 Mio. USD zur Stärkung der Softwaresupply-Chain-Sicherheit

Das Cybersicherheits-Startup RapidFort hat 42 Millionen US-Dollar an Finanzierung gesichert, um seine Go-to-Market-Strategie zu beschleunigen und die Plattformfunktionen zur Automatisierung der Softwaresupply-Chain-Sicherheit auszubauen. Die Investition unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Lösungen, die Risiken in DevSecOps-Pipelines mindern.

Wichtige Details

  • Finanzierungsvolumen: 42 Mio. USD
  • Hauptverwendungszweck: Skalierung von Vertrieb, Marketing und Plattformentwicklung
  • Schwerpunkt: Automatisierung der Softwaresupply-Chain-Sicherheit
  • Investoren: Nicht in der Ankündigung offengelegt
  • Ankündigungsdatum: Kürzlich (laut SecurityWeek-Bericht)

Technischer Kontext

RapidFort ist spezialisiert auf automatisierte Softwaresupply-Chain-Sicherheit, ein kritisches Anliegen für Unternehmen, die cloud-native und containerisierte Umgebungen einführen. Die Plattform unterstützt Organisationen dabei:

  • Angriffsflächen zu reduzieren, indem unnötige Komponenten in Container-Images identifiziert und eliminiert werden
  • Sicherheitsrichtlinien in CI/CD-Pipelines durchzusetzen
  • Schwachstellen in Open-Source-Abhängigkeiten und Bibliotheken von Drittanbietern zu erkennen

Angriffe auf die Softwaresupply-Chain – wie der SolarWinds-Vorfall von 2020 (CVE-2020-10148) und die Log4j-Schwachstelle von 2021 (CVE-2021-44228) – haben die Notwendigkeit proaktiver Sicherheitsmaßnahmen in Entwicklungsworkflows verdeutlicht. RapidForts Technologie zielt darauf ab, diese Risiken zu adressieren, indem Sicherheit in DevSecOps-Prozesse integriert wird, ohne die Agilität zu beeinträchtigen.

Auswirkungenanalyse

Die Finanzierung spiegelt das wachsende Investorenvertrauen in automatisierte Sicherheitlösungen für die moderne Softwareentwicklung wider. Wichtige Implikationen sind:

  • Beschleunigte Einführung von DevSecOps: Unternehmen, die Sicherheit in CI/CD-Pipelines priorisieren, könnten Plattformen wie RapidFort nutzen, um Compliance und Risikomanagement zu optimieren.
  • Wettbewerbsdruck: Die Investition könnte den Wettbewerb unter Anbietern von Software Composition Analysis (SCA) und Container-Sicherheitstools verstärken.
  • Regulatorische Ausrichtung: Automatisierte Supply-Chain-Sicherheit entspricht Rahmenwerken wie NIST SP 800-218 und den „Secure by Design“-Prinzipien der CISA, die proaktives Schwachstellenmanagement betonen.

Nächste Schritte für Unternehmen

Sicherheitsteams, die Lösungen für die Supply-Chain-Sicherheit evaluieren, sollten:

  1. Integrationsfähigkeiten mit bestehenden CI/CD-Tools (z. B. Jenkins, GitLab, GitHub Actions) bewerten.
  2. Automatisierung priorisieren, um manuelle Überprüfungen in der Schwachstellenverwaltung zu reduzieren.
  3. RapidForts Roadmap auf neue Funktionen wie KI-gestützte Bedrohungserkennung oder erweiterte Compliance-Berichte überwachen.

Weitere Details finden Sie in der vollständigen Ankündigung auf SecurityWeek.

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