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Automatisierung von Just-in-Time-Zugriff: Tines-Workflows für skalierbare IAM-Lösungen

3 Min. LesezeitQuelle: BleepingComputer

Erfahren Sie, wie Tines-Workflows Just-in-Time-Zugriff (JIT) automatisieren, um Sicherheit und Compliance in Unternehmen zu verbessern – ohne manuelle Eingriffe.

Automatisierung von Just-in-Time-Zugriff mit Tines-Workflows

Mit dem Wachstum von Unternehmen wird das Management von Just-in-Time-Zugriff (JIT) zu einer zentralen Herausforderung für Identity- und Access-Management-Teams (IAM). Der Bedarf an schnellem, temporärem Zugriff auf Anwendungen steht oft im Konflikt mit Auditierbarkeit und Sicherheitsanforderungen. Tines, eine Plattform für Sicherheitsautomatisierung, zeigt, wie automatisierte Workflows diese Lücke schließen können, indem sie Zugriff dynamisch gewähren, verfolgen und entziehen – ohne manuelle Eingriffe.

Die Herausforderung von JIT-Zugriff im großen Maßstab

Just-in-Time-Zugriff ist eine bewährte Sicherheitspraxis, die dauerhafte Berechtigungen einschränkt und die Angriffsfläche reduziert, indem sichergestellt wird, dass Nutzer nur bei Bedarf und für einen vordefinierten Zeitraum Zugriff erhalten. Die Implementierung von JIT-Zugriff in großen Organisationen bringt jedoch komplexe Anforderungen mit sich:

  • Manuelle Prozesse verlangsamen den Betrieb und erhöhen das Risiko menschlicher Fehler.
  • Audit-Protokolle müssen umfassend und manipulationssicher sein, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
  • Skalierbarkeit wird schwierig, wenn die Anzahl der Anwendungen und Nutzer wächst.

Traditionelle IAM-Lösungen haben oft Schwierigkeiten, diese Anforderungen in Einklang zu bringen, was entweder zu übermäßig permissivem Zugriff oder betrieblichen Engpässen führt.

Wie Tines JIT-Zugriff automatisiert

Tines nutzt automatisierte Workflows, um das Management von JIT-Zugriff zu optimieren. Die Plattform integriert sich in bestehende IAM-Tools wie Active Directory, Okta oder SailPoint, um Zugriff dynamisch zu provisionieren und zu deprovisionieren – basierend auf vordefinierten Richtlinien. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Richtliniengesteuerte Automatisierung: Workflows werden durch Ereignisse (z. B. eine Nutzeranfrage oder eine geplante Aufgabe) ausgelöst und führen Zugriffsänderungen in Echtzeit durch.
  • Temporäre Zugriffsgewährung: Der Zugriff wird nach einer festgelegten Dauer automatisch entzogen, wodurch das Risiko verwaister Berechtigungen eliminiert wird.
  • Audit-Logging: Alle Aktionen werden protokolliert und in einem zentralen Dashboard gespeichert, was die Transparenz für Compliance und Incident Response erhöht.
  • Integrationsflexibilität: Tines unterstützt API-gesteuerte Verbindungen zu einer Vielzahl von Anwendungen und gewährleistet so Kompatibilität mit Legacy- und modernen Systemen.

Auswirkungen und Anwendungsfälle

Die Automatisierung von JIT-Zugriff mit Tines bietet mehrere Vorteile für Sicherheitsteams und Betrieb:

  1. Reduzierte Angriffsfläche: Durch die Minimierung dauerhafter Berechtigungen wird die Gefahr von Credential-Diebstahl oder Insider-Bedrohungen verringert.
  2. Betriebliche Effizienz: Automatisierung beseitigt manuelle Genehmigungsprozesse und Zugriffsprüfungen, sodass IT-Mitarbeiter sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren können.
  3. Compliance-Bereitschaft: Detaillierte Audit-Protokolle vereinfachen die Berichterstattung für Frameworks wie SOC 2, ISO 27001 oder NIST SP 800-53.
  4. Nutzerproduktivität: Mitarbeiter erhalten schnelleren Zugriff auf benötigte Tools, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.

Typische Anwendungsfälle umfassen:

  • Privileged Access Management (PAM) für administrative Konten.
  • Zugriff für Drittanbieter mit zeitlich begrenzten Berechtigungen.
  • Notfallzugriff für Incident-Response-Teams.

Empfehlungen für die Implementierung

Sicherheitsteams, die JIT-Zugriffsautomatisierung evaluieren, sollten folgende Schritte berücksichtigen:

  1. Bewertung der aktuellen IAM-Reife: Identifizieren Sie Lücken in bestehenden Zugriffsmanagementprozessen, wie z. B. manuelle Genehmigungen oder fehlende Audit-Protokolle.
  2. Definition von Zugriffsrichtlinien: Legen Sie klare Regeln fest, wer Zugriff anfordern kann, unter welchen Bedingungen und für wie lange.
  3. Integration mit bestehenden Tools: Stellen Sie sicher, dass die Automatisierungsplattform mit Ihren IAM-, SIEM- und Ticketsystemen (z. B. ServiceNow) verbunden werden kann.
  4. Testen und Überwachen: Führen Sie die Workflows zunächst in einer Nicht-Produktionsumgebung ein und überwachen Sie sie auf falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse.
  5. Schulung der Beteiligten: Schulen Sie IT-Mitarbeiter, Auditoren und Endnutzer in den neuen Prozessen, um eine reibungslose Einführung zu gewährleisten.

Fazit

Mit der zunehmenden Komplexität von IAM-Herausforderungen bieten Automatisierungstools wie Tines eine skalierbare Lösung für das Management von Just-in-Time-Zugriff. Durch die Reduzierung manueller Prozesse und die Durchsetzung des Prinzips der minimalen Berechtigungen können Unternehmen die Sicherheit verbessern, ohne die betriebliche Effizienz zu beeinträchtigen. Für Unternehmen, die mit JIT-Zugriff im großen Maßstab kämpfen, bieten automatisierte Workflows einen Weg, Geschwindigkeit, Auditierbarkeit und Compliance in Einklang zu bringen.

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