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Jen Easterly übernimmt Führung der RSA Conference nach CISA-Amtszeit

2 Min. LesezeitQuelle: SecurityWeek

Jen Easterly, ehemalige CISA-Direktorin, wird neue CEO der RSA Conference. Erfahren Sie mehr über ihre Pläne für die Zukunft der Cybersicherheitsbranche.

Ehemalige CISA-Direktorin Jen Easterly zur CEO der RSA Conference ernannt

Die RSA Conference (RSAC) hat Jen Easterly, ehemalige Direktorin der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA), zur neuen Chief Executive Officer ernannt. Easterly wird ab sofort die weltweit renommierte Cybersicherheitskonferenz sowie die damit verbundenen Programme leiten.

Easterly bringt umfangreiche Erfahrung in der Führung von Bundesbehörden im Bereich Cybersicherheit mit. Sie war von 2021 bis 2024 Direktorin der CISA und leitete in dieser Zeit wichtige Initiativen wie die Shields Up-Kampagne während der russischen Invasion in der Ukraine. Zudem erweiterte sie Programme zur Offenlegung von Schwachstellen und stärkte die öffentlich-private Zusammenarbeit im Schutz kritischer Infrastrukturen.

"Die Ernennung von Jen Easterly unterstreicht RSACs Engagement, Regierungs- und Industrieperspektiven in der Cybersicherheit zu verbinden", erklärte ein Sprecher der RSA Conference. "Ihre Erfahrung bei der CISA bietet einzigartige Einblicke in die sich entwickelnde Bedrohungslandschaft, die unserer globalen Community zugutekommen wird."

Technischer Führungs-Hintergrund

Vor ihrer Zeit bei der CISA war Easterly als Head of Firm Resilience bei Morgan Stanley tätig, wo sie unternehmensweite Programme zum Management von Cyberrisiken entwickelte. Ihre Karriere im öffentlichen Sektor umfasst Positionen bei der National Security Agency (NSA) und dem U.S. Cyber Command, mit Fokus auf Terrorismusbekämpfung und Cyberoperationen.

Auswirkungen auf die Branche

Easterlys Wechsel zur RSAC erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Cybersicherheitsbranche:

  • Entwicklung der Konferenz: RSAC steht in wachsender Konkurrenz zu regionalen Sicherheitsveranstaltungen und virtuellen Alternativen
  • Bedrohungslandschaft: Steigende geopolitische Spannungen und KI-gestützte Angriffe erfordern eine stärkere Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor
  • Regulatorisches Umfeld: Verschärfte Offenlegungsvorschriften der SEC für Cybersicherheit erfordern Führungskompetenz auf Executive-Ebene

"Ihre Führung wird entscheidend sein, um RSACs Reaktion auf aufkommende Bedrohungen wie KI-gestützte Angriffe und Lieferkettenrisiken zu gestalten", bemerkte ein Analyst der Cybersicherheitsbranche.

Nächste Schritte

Easterly wird voraussichtlich:

  1. Die Vorbereitungen für die RSAC 2025 (geplant vom 5. bis 8. Mai in San Francisco) überwachen
  2. Die ganzjährigen Bildungsprogramme und Initiativen zum Austausch von Bedrohungsinformationen der RSAC ausbauen
  3. Partnerschaften mit Regierungsbehörden und internationalen Cybersicherheitsorganisationen stärken

Die Ernennung spiegelt RSACs strategischen Fokus wider, Expertise aus der Bundesverwaltung mit Innovationen der Industrie zu verbinden. Easterly folgt auf Linda Gray Martin, die nach dem Ausscheiden von Hugh Thompson im Jahr 2023 als Interims-CEO tätig war.

Für Cybersicherheitsexperten verspricht Easterlys Führung eine verstärkte Ausrichtung auf praktische Strategien zur Bedrohungsabwehr und Cyberrisikomanagement auf Executive-Ebene bei zukünftigen RSAC-Veranstaltungen.

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