Cybersicherheit 2026: Sicherheitsverantwortliche definieren zentrale Schwerpunkte
Sicherheitsverantwortliche setzen 2026 auf messbare Prioritäten wie Lieferkettenabsicherung, Governance-Frameworks und Team-Effizienz – statt auf spekulative Prognosen.
Sicherheitsverantwortliche setzen auf umsetzbare Prioritäten für 2026
Im Gegensatz zu herkömmlichen Jahresvorhersagen legen Cybersicherheitsverantwortliche für 2026 konkrete Prioritäten fest, die sich auf Lieferkettenabsicherung, Governance-Frameworks und Team-Effizienz konzentrieren. Dieser Wandel spiegelt einen zunehmenden Fokus auf messbare, operative Verbesserungen wider – anstelle spekulativer Trends.
Zentrale strategische Schwerpunkte
Eine aktuelle Analyse von SecurityWeek hebt drei Kernprioritäten hervor, die von Branchenführern identifiziert wurden:
-
Lieferkettenabsicherung
- Verstärkte Prüfung von Drittanbieter-Risiken, einschließlich Lieferantenbewertungen und der Einführung von Software Bill of Materials (SBOM)
- Umsetzung von Zero-Trust-Prinzipien für Lieferantenzugänge
- Zunehmender regulatorischer Druck (z. B. U.S. Executive Order 14028, EU NIS2-Richtlinie)
-
Governance und Compliance
- Anpassung an sich weiterentwickelnde Frameworks wie NIST CSF 2.0 und ISO 27001:2022
- Integration von Cybersicherheitsmetriken in Berichte auf Vorstandsebene
- Automatisierung von Compliance-Workflows zur Reduzierung manuellen Aufwands
-
Operative Effizienz
- Konsolidierung von Sicherheitstools zur Reduzierung von Komplexität und Kosten
- Weiterbildung von Teams zur Bewältigung von Fachkräftemangel und Verbesserung der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit
- Einführung von KI-gestützter Automatisierung für Bedrohungserkennung und -reaktion
Warum der Wandel weg von Prognosen?
„Prognosen konzentrieren sich oft auf hypothetische Bedrohungen, aber Verantwortliche benötigen umsetzbare Strategien“, betonte Jennifer Leggio, Autorin des Berichts. Die Prioritäten für 2026 spiegeln einen pragmatischen Ansatz wider, um anhaltende Herausforderungen zu bewältigen, wie:
- Zunehmende Komplexität der Angriffsoberfläche durch Cloud-Migration und Remote-Arbeit
- Regulatorische Fragmentierung in verschiedenen Jurisdiktionen
- Fachkräftelücken in aufstrebenden Bereichen wie KI-Sicherheit und quantenresistenter Kryptographie
Empfehlungen für Sicherheitsteams
Um sich an diese Prioritäten anzupassen, sollten Organisationen:
- Umfassende Risikobewertungen der Lieferkette durchführen und vertragliche Sicherheitsanforderungen für Lieferanten durchsetzen.
- Kontinuierliches Compliance-Monitoring einführen, um Audit-Müdigkeit zu reduzieren und die Echtzeit-Transparenz zu verbessern.
- In funktionsübergreifende Weiterbildung investieren, um vielseitige Teams aufzubauen, die multidisziplinäre Bedrohungen bewältigen können.
- Tool-Konsolidierung evaluieren, um Abläufe zu optimieren und Alarmmüdigkeit zu verringern.
Ausblick
Auch wenn sich die Bedrohungslandschaft weiterentwickeln wird, unterstreichen die Prioritäten für 2026 eine Rückbesinnung auf die Grundlagen: Absicherung grundlegender Assets, Verbesserung der Governance und Optimierung der Teamleistung. Verantwortliche betonen, dass der Erfolg von der Umsetzung abhängen wird – nicht von Spekulationen.
Weitere Einblicke finden Sie im vollständigen Bericht auf SecurityWeek.